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Was HR von UX lernen kann

User Experience Designer und Personaler haben erstaunlich viel gemeinsam: Sie beschäftigen sich mit Menschen und deren Zielen und Bedürfnissen. Der UXler setzt den Nutzer von Produkten oder Services in den Mittelpunkt. Dem Personaler geht es um die Mitarbeiter und deren Tätigkeit und Rolle im Unternehmen. Viele Mechanismen gelten daher durchaus für beide Bereiche und können für gemeinsame Fragestellungen Antworten liefern. Das macht deutlich, wie nah Innovation und New Work beieinander liegen.

Wir denken nutzer- und mitarbeiterzentriert

Die User Experience ist ein essenzielles Feature digitaler Produkte. Vorbei sind die Zeiten in denen man Produkte entwickelt, ohne die Nutzerbrille aufzusetzen. Der Ansatz des User Centered Designs ist so simpel wie genial: Die Nutzer werden von Beginn an in alle Entwicklungsphasen einbezogen. So wird ein Produkt kreiert, das auf die individuellen Bedürfnisse, Erwartungen und Ziele zugeschnitten ist. Diesen nutzerzentrierten Ansatz können wir auch auf das Thema “Neues Arbeiten” übertragen: Hier werden die Mitarbeiter von Beginn an in alle Entscheidungsphasen einbezogen. So entsteht eine Arbeitswelt, die auf die Bedürfnisse, Erwartungen und Potenziale der Mitarbeiter zugeschnitten ist. Der einzelne Mensch steht im Fokus und individuelle Anforderungen sowie Arbeits- bzw. Nutzungsweisen werden unterstützt und gefördert. So kann jeder Einzelne auf die Art und Weise arbeiten, die am besten zur persönlichen Herangehensweise passt – flexibel und effizient.

Menschen sind verschieden – und das ist gut so! Individuelle Anforderungen und Herangehensweisen sind in unserer diversen Welt wichtig und unterstützenswert #newwork Klick um zu Tweeten

So verschieden Nutzer sind, so verschieden sind die Anforderungen an Produkte in einem sich wandelnden Umfeld. In der Arbeitswelt ist es genauso. Auch die Anforderungen an Arbeitsplätze ändern sich innerhalb dieser Dynamik schnell und ständig. Daher ist auch die Entwicklung neuer Arbeitsstrukturen ein fortlaufender Prozess, der eine flexible Herangehensweise erfordert. Wer diese wechselnden Anforderungen erkennt und agil darauf reagiert, kann eine Organisation prägen, die sowohl den Mitarbeitern als auch dem Arbeitsergebnis gut tut.

Vernetzte Nutzer – vernetzte Mitarbeiter

Die Digitalisierung durchdringt alle Bereiche unseres Lebens. Dadurch verschwimmen die Grenzen zwischen digital und analog. “Always on” beschreibt das Surfverhalten der meisten Nutzer ziemlich treffend, denn das Smartphone ist sowieso immer in der Hand. Die User Experience hört nicht in dem Moment auf, in dem wir unser Smartphone aus der Hand legen. Sie ist das umfassende Erlebnis eines Nutzers vor, während und nach der Interaktion mit einem Produkt, Dienst oder einer Umgebung, und damit sowohl online als auch offline und über verschiedene Produkte und Devices hinweg. Die UX durchdringt und vernetzt diverse Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen und Rahmenbedingungen.

Genauso schafft eine vernetzte Arbeitswelt eine optimierte Experience der Mitarbeiter. Arbeit findet nicht nur von 9-5 in einem Büro statt. Durch flexible Arbeitsmodelle und -orte wird aus Work-Life-Balance ein Work-Life-Blending. Arbeit und Leben gehören zusammen. So entsteht ein Umfeld, in dem durch mehr Kommunikation und Interaktion ein neues Arbeiten möglich ist. Bei allem im Mittelpunkt: der Mensch.

Digitale Tools machen unser Arbeiten zukunftsfähig

Wer schon mal in virtuellen Teams gearbeitet hat, weiß, welche Herausforderungen das Arbeiten auf räumliche Distanz mit sich bringt. Durch die neuen digitalen Tools verändert sich aber nicht nur die Art, wie wir miteinander arbeiten, sondern auch der Grund, warum wir miteinander arbeiten.

Das Bedürfnis der Mitarbeiter, flexibel und individuell zu arbeiten, rückt in den Vordergrund. Mit diesen sich wandelnden Anforderungen an einen Arbeitsplatz ändern sich auch die Anforderungen an die Umgebung. Digitale Tools ermöglichen Maßnahmen wie z. B. Homeoffice und kollaboratives Arbeiten und sind so der Schlüssel zur neuen Arbeitswelt. So wird nicht mehr die räumliche Nähe Grundvoraussetzung für effiziente Zusammenarbeit und Teams können sich nach neuen Kriterien formen.

Für die Gestaltung des Arbeitsumfeldes heißt das, dass das Teilen von Wissen, Vernetzung und Inspiration im Fokus stehen. Der Arbeitsplatz ist kein Ort, an dem wir unsere Pflicht tun. Er ist ein freiwilliger Lebensraum, der es Menschen ermöglicht, sich zu vernetzen und gemeinsame Ziele zu erreichen und in dem sich eine Unternehmenskultur entfalten kann.

Durch #Digitalisierung werden Menschen zu mehr #Vernetzung, Selbstbestimmung und effizientem Zusammenarbeiten befähigt #newwork Klick um zu Tweeten

User Experience spielt im Arbeitsleben eine entscheidende Rolle. Sie prägt und gestaltet unsere Art, zusammenzuarbeiten. Durch die Fokussierung auf Menschen entstehen nicht nur tolle Produkte, sondern es wird ein Arbeiten möglich, das Innovationen ermöglicht, Wissen teilt und nachhaltig zukunftsfähig ist.

Was HR von UX lernen kann

+ Der Mensch steht im Mittelpunkt, denn ohne Nutzer gibt es keine erfolgreichen Produkte. Und ohne Mitarbeiter keine erfolgreichen Unternehmen.

+ Menschen sind verschieden – und das ist gut so! Individuelle Anforderungen und Herangehensweisen sind in unserer diversen Welt wichtig und unterstützenswert.

+ Anforderungen ändern sich in einem dynamischen Umfeld schnell. Umso wichtiger ist eine flexible Arbeitsweise – ob bei der Entwicklung nutzerzentrierter Produkte oder neuer Arbeitsstrukturen.

+ Digitalisierung schafft Vernetzung – vernetzte Produkte für eine bessere User Experience und vernetzte Menschen für ein neues Arbeiten.

 

 

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+ Liane, UX-Designerin bei unserer befreundeten Agentur u+i, hat vor kurzem UX-Trends genauer unter die Lupe genommen.

+ Wir haben Experten gefragt „Was bedeutet eigentlich ‚Digitale Führung‘?“ und was verändert sich damit auch für HR und die Führung im Unternehmen? Die Antworten gibt’s auf unserem Blog:

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